إِخْلَاص
Dieser Vers warnt uns vor übermäßiger Freude und dem Wunsch, für Ungetanes gelobt zu werden.
لَا تَحۡسَبَنَّ ٱلَّذِينَ يَفۡرَحُونَ بِمَآ أَتَواْ وَّيُحِبُّونَ أَن يُحۡمَدُواْ بِمَا لَمۡ يَفۡعَلُواْ
Halte nicht jene für sicher, die sich über das freuen, was sie getan haben, und gelobt werden möchten für das, was sie nicht getan haben …
Koran, Al-Imran 3:188
Der Vers erwähnt zwei tadelnswerte Haltungen: sich über die eigenen Taten zu freuen und dafür gelobt werden zu wollen, was man nicht getan hat. Er verbindet dieses Verhalten mit einer schmerzhaften Strafe, ohne hier ihre Ursache zu nennen. Im unmittelbaren Zusammenhang geht es um die Verpflichtung der Leute der Schrift, die Wahrheit nicht zu verbergen – doch sie brachen sie. Im Leben könnten wir nach Anerkennung suchen oder unsere Verdienste übertreiben. Dieser Vers lädt zur Demut ein: Erkenne deine Taten an, ohne stolz zu werden, und beanspruche nichts, was du nicht getan hast.
Tu heute etwas Gutes, ohne jemandem davon zu erzählen, und lehne jedes Lob für etwas ab, das du nicht getan hast.
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